1939 - Wie der Krieg gemacht wurde

Autor/en: Stefan Bollinger
und Deutschland die Welt in den Abgrund stürzen durfte
CHF 25.80
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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Erster September 1939 - mit dem deutschen Überfall auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. War er zu vermeiden? Oft wird der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt als entscheidend gewertet. Vergessen wird das Dilemma, in das die Sowjetunion durch die ihre Sicherheitsinteressen negierende englische und französische Politik gebracht wurde. Vergessen wird auch, dass es genug Gelegenheiten gegeben hatte, dem Treiben der braunen Machthaber Einhalt zu gebieten: Bei ihrer forcierten Aufrüstung, ihrer militärischen Intervention in Spanien, beim Anschluss Österreichs, in der Sudetenkrise. Fatal war, dass die westlichen Demokratien ihrem Machtkalkül erlagen und selbst die Sowjetunion, Hitlerdeutschlands Hauptfeind, die Risiken ihrer Entscheidung nicht vollständig erfasste. Der Blick auf die Kriegspolitik Deutschlands ist auch ein Blick über Hitler und seinen Machtklüngel hinaus. Namhafte Konzerne standen bereit, die erwartete Kriegsbeute zu übernehmen. Und dass die erdrückende Mehrzahl der Deutschen ihrem Führer auf diesem Weg folgte, wurde ihr zum Verhängnis.

ISBN: 978-3-89438-693-1
GTIN: 9783894386931
AutorBollinger, Stefan
VerlagPapyrossa Verlags GmbH +
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe247 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH19.4 cm x B12.7 cm x D2.2 cm 276 g
ReiheNeue Kleine Bibliothek

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Über den Autor Stefan Bollinger

Stefan Bollinger, Dr.¿sc.¿phil, *1954. Studium der Philosophie, Geschichte, Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Arbeitet als freier Publizist und in der Erwachsenenbildung. Veröffentlichungen zur deutschen und osteuropäischen Geschichte.

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