Begehren und Ökonomie

Autor/en: Jule Govrin
Eine sozialphilosophische Studie
CHF 32.00
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 5 Arbeitstagen
+ -

Begehren, Sexualität, Intimität und Affektivität sind feinmaschig in die spätkapitalistische Matrix des Sozialen eingewebt. Die Studie untersucht die politische Ökonomie des Begehrens nach 1968. Sie unternimmt einen Streifzug quer durch die Philosophiegeschichte ¿ von Platon über die Psychoanalyse zum Poststrukturalismus. Dabei geht sie von der Annahme aus, dass Ökonomie einen konstitutiven Faktor darstellt, wenn man Begehren begreifen will. Umgekehrt lassen sich sozioökonomische Strukturen nicht ohne die Rolle des Begehrens verstehen. Begehren wirkt sozialmobilisierend, indem es normative Ordnungen sowohl errichten und aufrechterhalten als auch überschreiten kann. Neben paradigmatischen Positionen von Platon, Georg W. F. Hegel, Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud werden begehrensökonomische Thesen von Gilles Deleuze und Félix Guattari und der im Paris von Mai ¿68 aufkommenden Philosophie des Begehrens betrachtet.

ISBN: 978-3-11-113036-1
GTIN: 9783111130361
AutorGovrin, Jule
VerlagDe Gruyter
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe356 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH23.0 cm x B15.5 cm x D2.0 cm 528 g
Auflage22001 A. 1. Auflage

Über den Autor Jule Govrin

Jule Govrin ist Philosophin und politische Autorin. Sie forscht an der Schnittstelle von Politischer Philosophie und Politischer Theorie, Feministischer Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik und politischer Ästhetik. Zuletzt war sie Gastprofessorin am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Seit 2025 ist sie Gastprofessorin für Praktische Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal.

Weitere Titel von Jule Govrin

Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten