Die Judenbuche

Autor/en: Annette von Droste-Hülshoff
Ungekürzte Lesung mit Tatja Seibt (1 mp3-CD)
CHF 22.50
Einband: Audio CD (CD/SACD) (CD)
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Friedrich Mergel wächst Mitte des 18. Jahrhunderts in Westfalen auf. Nachdem sein trinksüchtiger Vater im Wald erfroren ist, kommt er zu seinem Onkel und dessen unehelichem Sohn Johannes. Mit krummen Geschäften und Diebstählen verschaffen sie sich Geld und Ansehen. Dann wird Friedrich vom Juden Aaron öffentlich bloßgestellt und er erschlägt ihn unter einer Buche im Wald. Er flieht und gerät im Krieg gegen die Türken in Gefangenschaft. Erst nach 28 Jahren kehrt Friedrich unerkannt in sein Heimatdorf zurück. Doch seine Schuld lässt ihm keine Ruhe und so erhängt er sich schließlich an dem Baum, den man seit dem Mord die Judenbuche nennt. Ungekürzte Lesung mit Tatja Seibt 1 mp3-CD Laufzeit 124 min

ISBN: 978-3-86231-556-7
GTIN: 9783862315567
AutorDroste-Hülshoff, Annette von / Seibt, Tatja (Gelesen)
VerlagDer Audio Verlag
EinbandAudio CD (CD/SACD) (CD)
Erscheinungsjahr2015
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH14.5 cm x B13.8 cm x D0.7 cm 68 g; 124 Min.
Auflage1. A.
PlattformMP3

Über den Autor Annette von Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff (10.01.1797 Wasserburg Hülshoff bei Münster - 25.5.1848 Meersburg, Bodensee) entstammte einem der ältesten westfälischen Adelshäuser und galt in ihrer Familie aufgrund ihrer Schriftstellerei als eigensinniger und exzentrischer Charakter. Sie kam als Frühchen auf die Welt und wurde deshalb Zeit ihres Lebens von körperlichen Gebrechen geplagt. Zudem wurde sie wegen ihres Geschlechts und adeliger Standesetikette stark von ihrer Familie kontrolliert. Aus dem Gefühl der Beengtheit heraus entstanden Gedichte wie die Selbstbetrachtung »Das Spiegelbild« oder »Am Turme«, in dem sie beim direkten Blick vom Balkon aus ihre 'Gefangenschaft' in einen Gegensatz zur freien Natur stellt. In ihrem Gesamtwerk erhält die Natur durch ihre Unbeschränktheit zugleich eine dunkle, mystische Aufladung wie in der Ballade »Der Knabe im Moor« sowie in ihrem bekanntesten Werk, der Novelle »Die Judenbuche«. Von den Jahren 1990 bis 2001 zierte das Porträt Droste-Hülshoffs den 20-Mark-Schein.

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