Don Karlos, Infant von Spanien

Autor/en: Friedrich Schiller
Ein dramatisches Gedicht. Textausgabe mit editorischer Notiz - Schiller, Friedrich - Klassiker des Theaters; Deutsch-Unterricht - 38
CHF 10.90
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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Friedrich Schillers "dramatisches Gedicht" 'Don Karlos, Infant von Spanien' hat eine ungewöhnliche lange Entstehungszeit und eine komplizierte Entstehungsgeschichte. Die ersten Entwürfe stammen aus dem Jahr 1783, die letzten Änderungen reichen bis ins Jahr 1805. Erstmals publiziert und uraufgeführt wurde das Drama in Blankversen im Jahr 1787 - in Schillers Werk markiert es den Übergang vom Sturm-und-Drang-Drama zur Klassik. Vertrauen und Verrat sind die Leitmotive dieses höfischen Intrigenstücks, das Schiller zu einem politischen Kriminalfall gestaltet hat. Die Freundschaft zwischen dem Kronprinzen Don Karlos und dem Malteserritter Marquis Posa und ihre Sehnsucht nach politischer und persönlicher Freiheit im Weltreich Spanien Mitte des 16. Jahrhunderts scheitern an den Machtgelüsten ihrer Gegner, die selbst nur Marionetten einer allmächtigen Inquisition sind.

Text in neuer Rechtschreibung.

ISBN: 978-3-15-000038-0
GTIN: 9783150000380
AutorFriedrich Schiller
VerlagReclam
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2009
Seitenangabe221 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenBroschiert
MasseH14.8 cm x B9.6 cm x D1.2 cm 114 g
ReiheReclams Universal-Bibliothek

Alle Bände der Reihe "Reclams Universal-Bibliothek (RUB)"

Über den Autor Friedrich Schiller

Friedrich Schiller (1759-1805) war Dichter und Philosoph, Historiker, Arzt und Hochschulprofessor. Vor allem aber gilt er als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker. Werke wie Kabale und Liebe, Wilhelm Tell oder Die Räuber stehen auch international regelmäßig auf den Spielplänen der Theater. Zudem gilt er als wichtigster deutschsprachiger Balladendichter (u. a. Die Bürgschaft, Der Taucher). Charakteristisch für Schillers Werke ist die Macht der Sprache, die für Emotion und Freiheitsdrang zu einer Zeit absolutistischer Herrschaft steht. Prägend für das späte Werk Schillers wurde der Gedankenaustausch mit Geistesgrößen wie Goethe, Herder und Lessing während seiner letzten sechs Lebensjahre im thüringischen Weimar. Wilhelm Große, geboren 1948, Dr. phil., seit 1981 Lehrbeauftragter für Neuere deutsche Literatur an der Universität Trier. Arbeitsschwerpunkte: Poetik, Lyrik und Drama des 18. Jahrhunderts. Publikationen u. a. zu Lessing, Klopstock, Goethe, Schiller, Glaßbrenner, Keller, George, Brecht, Anders.

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