Dossier K

Autor/en: Imre Kertész
Eine Ermittlung
CHF 14.50
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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Dossier K. : Imre Kertész' bewegendes Zeugnis eines Überlebenden und Literaturnobelpreisträgers

In Dossier K. legt der ungarische Literaturnobelpreisträger Imre Kertész eine zutiefst persönliche Autobiographie vor. Mit schonungsloser Offenheit und literarischer Brillanz vereint er Werkanalyse und Zeitzeugenschaft auf eindringliche Weise. Von den familiären Wurzeln über die Schrecken des Nationalsozialismus und des Holocausts bis hin zu seinem Leben im kommunistischen Ungarn des Kalten Krieges gewährt Kertész tiefe Einblicke in seine Erfahrungen und sein literarisches Schaffen.

Besonders eindrucksvoll schildert er die Entstehung seines berühmtesten Werks, Roman eines Schicksallosen, in dem er seine Erlebnisse als Jugendlicher in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald verarbeitet. Doch auch die Repressionen und Schikanen, denen er als Schriftsteller im Ungarn der Nachkriegszeit ausgesetzt war, finden in Dossier K. eindringlichen Ausdruck.

Imre Kertész' autobiographisches Werk ist ein bewegendes Zeugnis eines Überlebenden, das gleichermaßen von historischer Bedeutung und literarischer Meisterschaft geprägt ist. Es bietet einen tiefen Einblick in das Leben und Werk eines der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

So universal ist Imre Kertész' Literatur, so undogmatisch und unaufgeregt, dass sie die Würde des Nobelpreises mittlerweile weit übersteigt.
ISBN: 978-3-499-24207-6
GTIN: 9783499242076
AutorKertész, Imre / Schwamm, Kristin (Übers.)
VerlagRowohlt Taschenb.
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2008
Seitenangabe240 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH19.0 cm x B11.5 cm x D1.9 cm 215 g
Auflage1. Auflage

Über den Autor Imre Kertész

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem 'Roman eines Schicksallosen' hat er diese Erfahrung auf außergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Außenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u.a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück, wo er 2016 starb.

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