Gedankenstrahlen

Autor/en: Maria Lazar
Erzählungen & Short Stories
CHF 38.20
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
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Mit "Gedankenstrahlen" präsentiert der Verlag Das vergessene Buch erstmals Erzählungen aus dem Nachlass der mittlerweile im In- und Ausland erfolgreich wiederentdeckten österreichisch-jüdischen Exilschriftstellerin Maria Lazar (1895-1948) - viele davon wurden noch nie veröffentlicht. Nach der erfolgreichen Wiederentdeckung ihrer Romane "Leben verboten!", "Die Eingeborenen von Maria Blut", "Die Vergiftung" und "Viermal ICH" lädt dieser Band nun ein, den Facettenreichtum und das narrative Genie einer absoluten Ausnahmeautorin weiter zu erkunden, deren Gesamtwerk in seiner politischen Klarsicht so aktuell erscheint wie nie zuvor. "Ihr Werk harrt weitgehend noch der Entdeckung..." - MARGARETE AFFENZELLER, DER STANDARD "Maria Lazar kann wirklich erzählen!" - DENIS SCHECK, SWR LESENSWERT QUARTETT

ISBN: 978-3-903244-31-3
GTIN: 9783903244313
AutorLazar, Maria / Eibl, Albert C. (Hrsg.)
VerlagDVB Verlag GmbH
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe424 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenLesebändchen; Portraitfoto von Maria Lazar, zwei Faksimileseiten aus dem Nachlass
MasseH18.9 cm x B12.2 cm x D2.9 cm 424 g
Auflage25001 A. 1. Auflage

Über den Autor Maria Lazar

Maria Lazar (1895-1948) entstammte einer jüdisch-großbürgerlichen Wiener Familie. Sie absolvierte das berühmte Mädchengymnasium der Eugenia Schwarzwald, in deren Salon Oskar Kokoschka sie 1916 porträtierte und in dem sie mit zahlreichen prominenten Figuren der damaligen Wiener Kulturszene zusammentraf, darunter Adolf Loos, Hermann Broch und Egon Friedell. Seit den frühen 20er Jahren war sie als Übersetzerin tätig und schrieb für renommierte österreichische, skandinavische und Schweizer Zeitungen. Erst als sie 1930 zum nordischen Pseudonym Esther Grenen greift, stellt sich quasi über Nacht ihr verdienter literarischer Ruhm ein; ein Erfolg, der allerdings durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten ein jähes Ende findet. Aufgrund des repressiven Klimas verlässt sie schon 1933 mit ihrer Tochter Österreich und geht zuerst, gemeinsam mit Bertolt Brecht und Helene Weigel, ins Exil nach Dänemark. 1939 flüchtet sie nach Schweden und scheidet 1948 nach einer langwierigen, unheilbaren Krankheit freiwillig aus dem Leben. Ihr breitgefächertes und wagemutiges literarisches Oeuvre geriet schon vor 1945 völlig in Vergessenheit.

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