Julius Wilhelm Zincgref als politischer Publizist

Autor/en: Theodor Verweyen
Studien zu literarischen Kleinformen und zu Problemen der Autorschaft anonymer Literatur im Heidelberger Späthumanismus
CHF 62.70
Einband: Fester Einband
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Es ist das Verdienst linksintellektueller und bürgerlich-liberaler, ins politische Exil vertriebener Schriftsteller, auf dem Zenit der Demokratiebewegung des 19. Jahrhunderts jene kleinformatigen Zeugnisse gesellschaftsunmittelbarer Literatur und Bildkunst entdeckt zu haben, die Gegenstand der vorliegenden Studie sind: Genres wie Flugblatt, Stadtlob oder auch Flugschrift, in denen Grundformen des Poetischen, Satirischen und Aphoristisch-Apodiktischen im Vertrauen auf breiten- und tiefenwirksame Aufnahme okkupiert wurden, um politisch-gesellschaftliche Anliegen zu lancieren.

Diese textbasierte und bild-text-kombinierte Propagandakunst begleitete - durchweg anonym oder unter Tarnnamen - den Dreißigjährigen Krieg seit seinen Anfängen. Grund der ,verdeckenden Strategien' waren schonungslose Invektiven im Kontext der Glaubenskämpfe, zugeschrieben einem literarischen Repräsentanten des deutschen Späthumanismus und internationalen Calvinismus: Julius Wilhelm Zincgref (1591-1635).

ISBN: 978-3-8253-4637-9
GTIN: 9783825346379
AutorVerweyen, Theodor / Verweyen, Andreas (Zus. mit)
VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2019
Seitenangabe229 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB; 6 Abbildungen
MasseH23.5 cm x B15.5 cm x D1.8 cm 469 g
Auflage1. A.
ReiheBeihefte zum Euphorion

Alle Bände der Reihe "Beihefte zum Euphorion"

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