Lyrisches Potenzial

Autor/en: Dinah Schöneich
Mehrsprachigkeit und Mehrdeutigkeit als politisch-poetische Spiel-Züge
CHF 91.05
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Dezember 2025
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"[P]lus d'une langue" - so versuchte Derrida, seine Ideen über die Dekonstruktion zusammenzufassen. Was es heißt, mehr als eine Sprache zu sprechen, zeigt sich aber weniger in der Vielsprachigkeit automatisierter Übersetzung oder der sprachlichen Indifferenz von Large Language Models. Stattdessen wird seit langem in der Lyrik das Zusammentreffen von Mehrsprachigkeit und Mehrdeutigkeit als gesellschaftsrelevantes Sprachspiel (Wittgenstein) spürbar. Was ist etwa ein "Haut Mal" und was sieht Hamlet (nicht) im Titel "Hamlet No See"? Es wird gezeigt, wie Lyrik in der Krisensituation Sprache und ihre eigene Medialität erweitert, um Handlungsoptionen zu erkunden. Dies gelingt einerseits durch die tiefgehende Analyse je eines einzelnen Gedichtes von T. S. Eliot, Paul Celan und Yoko Tawada und andererseits durch thematische Überblicke über eine Vielzahl weiterer Gedichte aus Moderne und Gegenwart.

ISBN: 978-3-8253-9604-6
GTIN: 9783825396046
AutorSchöneich, Dinah
VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe338 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB; 13 Abbildungen
MasseH21.0 cm x B13.5 cm
Auflage1. A.
ReiheBeiträge zur neueren Literaturgeschichte

Alle Bände der Reihe "Beiträge zur neueren Literaturgeschichte"

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