Noch nie war das Böse so gut

Autor/en: Franz (Hrsg.) Fromholzer
Die Aktualität einer alten Differenz
CHF 56.25
Einband: Fester Einband
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Das Böse hat Konjunktur - und bleibt doch unberechenbar. Lassen sich dennoch angemessene Strategien des Umgangs entwickeln, die weder die prekäre Faktizität des Bösen noch seine historische Tiefendimension ausblenden? Ausgehend von dieser Leitfrage nähert sich der vorliegende, interdisziplinär breit angelegte Band dem vielschichtigen Phänomen des Bösen in praxeologischer Perspektive. So fokussiert er Möglichkeiten eines - ästhetisch wie wissenschaftlich reflektierten - ,guten' Umgangs mit dem Bösen. Dabei zeigt sich, dass dies nur unter Beachtung der unaufhebbaren Verwiesenheit von Gut und Böse gelingen kann. Im fächerübergreifenden Dialog der Beiträge entstehen so Reflexionen auf Dialektik, Differenz und Paradoxien der Fundamentalkategorien Gut und Böse von wissenschaftsethischer wie grundlagentheoretischer Brisanz. Der Band bietet einen gesonderten Schwerpunkt zu Marcel Beyers ,Kaltenburg', einem Schlüsselroman zu Konrad Lorenz, dem Autor von ,Das sogenannte Böse'.


ISBN: 978-3-8253-5776-4
GTIN: 9783825357764
AutorFromholzer, Franz (Hrsg.) / Preis, Michael (Hrsg.) / Wisiorek, Bettina (Hrsg.)
VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2012
Seitenangabe361 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB
MasseH21.0 cm x B13.5 cm x D2.7 cm 525 g
Auflage1. A.
ReiheBeiträge zur neueren Literaturgeschichte

Alle Bände der Reihe "Beiträge zur neueren Literaturgeschichte"

Über den Autor Franz (Hrsg.) Fromholzer

PD Dr. phil. habil. Franz Fromholzer studierte Germanistik, Geschichte und Hispanistik in Regensburg, Augsburg und Valladolid. Als Feodor Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung forschte er an der Queen Mary University of London. 2021 bis 2022 vertrat er eine Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Frühe Neuzeit, Kulturwissenschaft und Rhetorik an der Universität Duisburg-Essen, gegenwärtig vertritt er den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Zahlreiche Publikationen zur Frühen Neuzeit, zur Kulturgeschichte und zur deutschsprachigen Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. PD Dr. phil. habil. Johann Kirchinger studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Vergleichenden Kulturwissenschaft (Volkskunde) in Regensburg und München. Von 2006 bis 2022 war er Assistent am Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg, seit 2021 ist er Privatdozent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Stuttgart. Darüber hinaus ist er selbstständiger Landwirt im niederbayerischen Holztraubach (Gemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg). Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Agrar-, Religions- und Bürokratiegeschichte. Manfred Knedlik M.A. studierte Germanistik und Anglistik in Regensburg. Nach Tätigkeiten im Kulturbereich arbeitet er seit 2000 als freier Literaturhistoriker und Lektor sowie seit 2014 als Bibliotheksreferent beim Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, seit 2016 gehört er als assoziierter Wissenschaftler der Arbeitsstelle für Literatur in Bayern an der Ludwig-Maximilians-Universität München an. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur regionalen Literatur-, Theater- und Bibliotheksgeschichte der Frühen Neuzeit.

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