Spätantike Konzeptionen von Literatur

Autor/en: Jan R. (Hrsg.) Stenger
CHF 73.95
Einband: Fester Einband
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Die Spätantike ist eine Epoche, in der intensiv mit Texten früherer Zeiten umgegangen wurde und Literatur in einer erstaunlichen Fülle entstand. Kommentare und literarische Werke setzten sich mit klassischer Prosa und Dichtung auseinander; Exegeten rangen um das Verständnis der Bibel. Veränderte kulturelle Bedingungen wie die Ausbreitung des Christentums schlugen sich in einer eigenen literarischen Ästhetik nieder, riefen aber auch neuartige Konzeptionen von Literatur hervor. In produktiver Beschäftigung mit kanonischen Texten reflektierten spätantike Denker über Autorschaft, Referentialität, Hermeneutik und die Wirkungen von Texten. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren, inwieweit sie theoretische Positionen dazu entwickelten, was Literatur ist und welche Funktionen sie erfüllt. Gefragt wird auch, ob diese Reflexionen spezifisch spätantik sind. Diese Fragestellung lädt ein, das literarische System der Spätantike neu zu bewerten, und schlägt eine Brücke zu den modernen Literaturwissenschaften.


ISBN: 978-3-8253-6523-3
GTIN: 9783825365233
AutorStenger, Jan R. (Hrsg.)
VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2015
Seitenangabe237 S.
AusgabekennzeichenEnglisch / Deutsch
AbbildungenGB
MasseH23.5 cm x B15.5 cm x D1.8 cm 483 g
Auflage1. A.
ReiheBibliothek der klassischen Altertumswissenschaften / Neue Folge, 2. Reihe

Alle Bände der Reihe "Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften / Neue Folge, 2. Reihe"

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