Geschwindigkeitsvorgabe an Lichtsignalanlagen

In einer mobilen, arbeitsteiligen Gesellschaft kommt einem bestmöglichen Verkehrsfluss nicht nur aus individueller, sondern vor allem auch aus volkswirtschaftlicher Sicht eine hohe Bedeutung zu, denn dadurch werden Betriebskosten, Unfallschäden und Klimabelastung reduziert. Die seit den 1960er Jahren zu diesem Zweck eingesetzten Geschwindigkeitsempfehlungen vor Lichtsignalanlagen sind allerdings wenig erforscht und inzwischen veraltet. Andreas Richter entwickelt ein neuartiges System zur verkehrsadaptiven Geschwindigkeitsvorgabe (GeVor-System) und untersucht es im Hinblick auf seine technischen Auswirkungen und seinen volkswirtschaftlichen Nutzen. Er bearbeitet diese ökonomische Thematik aus der Verkehrswissenschaft mit Methoden der Optimierung, Informatik, Mathematik und Physik. Umfangreiche Simulationsuntersuchungen anhand eines realen Straßennetzwerkes der Stadt Hamburg verdeutlichen die Leistungsstärke seines GeVor-Systems, das vor allem auf Hauptverbindungsstraßen zu signifikanten Verbesserungen der innerstädtischen Verkehrsflüsse und zu erheblichen Kraftstoffeinsparungen führt.

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