Italienische Kolonialgeschichte (Afrika)

Quelle: Wikipedia. Seiten: 35. Kapitel: Italienisch-Ostafrika, Geschichte Äthiopiens, Italienisch-Türkischer Krieg, Italienisch-Äthiopischer Krieg, Kongokonferenz, Italienische Kriegsverbrechen in Afrika, Rodolfo Graziani, Kyrenaika, Tripolitanien, Schlacht bei Dogali, Schlacht um den Amba Alagi, Italienisch-Somaliland, Italienisch-Eritrea, Umar al-Muchtar, Schlacht von Adua, Italienisch-Libyen, Via Balbia, Neue Eritrea-Partei, Danane, Italienisches Treuhandgebiet Somalia, Oltre Giuba, Liste der italienischen Gouverneure von Libyen, Birra Melotti, Eritreischer Tallero, Banca per l'Africa Orientale, Fiat Tagliero, Cinema Impero, Liste der Gouverneure Italienisch-Ostafrikas. Auszug: Italienisch-Ostafrika (italienisch , abgekürzt A.O.I.) war die Bezeichnung eines großen zusammenhängenden italienischen Kolonialgebiets im Osten von Afrika, das von 1936 bis 1941 bestand. Es umfasste zusätzlich zu den bereits bestehenden italienischen Kolonien Colonia Eritrea und Italienisch-Somaliland auch Äthiopien, das im italienisch-äthiopischen Krieg (1935-1936) erobert worden war. 1940-1941 gehörte auch das von Italien besetzte britische Gebiet Britisch-Somaliland dazu. Africa Orientale Italiana wurde 1941, nach der Niederlage Italiens, aufgelöst. Die früheren italienischen Kolonialgebiete bestanden aber zunächst weiter. Vom eigentlichen Africa Orientale Italiana zu unterscheiden ist die nicht-formelle Bezeichnung "Italienisches Ostafrika" für verschiedene italienische Kolonialgebiete am Horn von Afrika. Dies umfasste ab 1870 kleinere Niederlassungen am Roten Meer, wenige Jahre später kamen ganz Eritrea und Italienisch-Somaliland. dazu, 1936-1941 auch Äthiopien. Nur 20 Jahre nach Erreichen seiner nationalen Einheit entschloss sich Italien trotz enormer Probleme im eigenen Land dazu, am Wettlauf um Afrika teilzunehmen, um so seinen Platz im Konzert der europäischen Mächte zu sichern. Trotz dieser politischen Zielsetzung waren die ersten italienischen Kolonialisierungsversuche in Ostafrika eher zögerlicher und improvisierter Natur. Eine erste Niederlassung in der Region entstand im Jahr 1870 in der Bucht von Assab im heutigen Eritrea. Dort kaufte die Reederei Rubattino im Auftrag der italienischen Regierung ein kleines Gebiet, das aber aus wirtschaftlichen und politischen Gründen bald wieder aufgegeben wurde. Erst die Regierung Depretis interessierte sich 1882 wieder für die kleine Besitzung und übernahm es von Rubattino, womit es auch offiziell zu einer italienischen Kolonie wurde. Die weitere Ausdehnung der Kolonialherrschaft gelang durch diplomatische Absprachen mit Großbritannien, das damit u. a. einer französischen Expansion in der Region (Dschibuti) entgeg

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Artikelnummer 9781233223855
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Verlag Books LLC, Reference Series
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Erscheinungsjahr 20121218
Seitenangabe 36
Sprache ger
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